Düsseldorf (ots) - Es lässt aufhorchen, wenn die Lehrerverbände - wie jetzt wieder - unisono über Missstände bei der schulischen Inklusion klagen. Sie tun das gewiss nicht in der Absicht, sich die Arbeit leichter zu machen, sondern sie sprechen nur das aus, was viele Eltern von Kindern in inklusiven Schulen ebenfalls umtreibt: Ohne vernünftige Personalausstattung droht der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Handicaps zu einer Gratwanderung zu werden. Vernünftig heißt in diesem Fall: Lehrer-Doppelbesetzung. Wenn ein Kind mit Lern- oder Entwicklungsdefiziten die Klasse stört, ist es gut, wenn sich ein Sonderpädagoge seiner annehmen kann. Deshalb ist die Forderung nach einem Lehrer-Tandem nachvollziehbar und pädagogisch richtig. Tatsache ist aber auch, dass es in NRW nicht genügend Fachkräfte gibt, zumal sie auch von anderen Bundesländern heftig umworben werden. Die zweitbeste Lösung ist die Weiterqualifizierung der vorhandenen Lehrkräfte. Offenbar geschieht dies derzeit überwiegend nur auf Schmalspur-Basis. Das darf so nicht bleiben.
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