Düsseldorf (ots) - Schon lange gibt es unter den Akteuren im Syrien-Krieg kaum noch einen, der in den Spiegel schauen kann. Nach dem feigen Angriff auf die Helfer, die Zehntausenden Hungernden und Verletzten Lebensmittel und Medikamente bringen wollten, ist das Buch der entsetzlich grausamen Kriegsverbrechen wieder dicker geworden. Es ist richtig, dass die internationale Gemeinschaft darauf setzt, immer einmal mehr an einem Waffenstillstand zu arbeiten, als Feuerpausen gebrochen werden. Doch der Durchbruch zum Frieden ist so lange unwahrscheinlich, wie die Widersprüche der Allianzen nicht aufgelöst sind und sich einzelne Kriegsparteien in dieser Lage Vorteile erhoffen können. Am erfolgreichsten, so zynisch dieses Wort im Zusammenhang mit immer neuem Blutvergießen ist, agiert das aus Moskau und Teheran unterstützte Assad-Regime. Zwischenzeitlich in eine aussichtslose Position niedergekämpft, will es nun das ganze Land zurückerobern, kündigte es als erstes den Waffenstillstand auf. Die Welt muss sich schämen für Syrien.
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