Düsseldorf (ots) - Als Opel im Dezember 2014 das Aus für sein Traditionswerk in Bochum verkündete, konnten sich die Beschäftigten über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen. Wochenlang dominierten die Entscheidung und ihre Folgen die Wirtschaftsnachrichten. Zwei Jahre später sind die Opelaner so gut wie vergessen. Offenbar vertrauten viele ganz einfach darauf, dass angesichts der großen Aufmerksamkeit schon alles dafür getan werde, den Beschäftigten neue Jobs zu vermitteln. Dieses Vertrauen war nicht gerechtfertigt. Zwar wurde für zwei Jahre eine Transfergesellschaft eingerichtet und noch dazu üppig dotiert. Doch bei der Auswahl und Kontrolle der Organisation, die als Jobvermittler fungieren sollte, ließen Opel und die IG Metall offenkundig Sorgfalt vermissen. Sie starteten keinen breiten Auswahlprozess, sondern entschieden sich kurzerhand für den TÜV Nord. Dass der bei der Vermittlung der Opelaner weit unter den Erwartungen blieb, zeichnete sich bereits nach einem Jahr ab. Dennoch ließen die Beteiligten den Dingen ihren Lauf. Ebenso wie die Landesregierung.
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