Düsseldorf (ots) - Die NRW-Wirtschaft wächst wieder - bleibt das Null-Wachstum im vergangenen Jahr also ein einmaliger Ausrutscher? Der NRW-Wirtschaftsbericht legt einen anderen Schluss nahe: Die Industrie ist in den vergangenen 15 Jahren im Vergleich zum Bund kontinuierlich zurückgefallen, Produkte aus NRW sind auf den Weltmärkten oft nicht mehr wettbewerbsfähig, auch weil die Ausgaben für Forschung und Entwicklung niedriger sind als in den meisten anderen Bundesländern. Das ist eine ernüchternde Bilanz. Dienstleistungen hingegen wie Logistik oder Kommunikation wachsen in NRW ebenso schnell wie in anderen Bundesländern. Würden sie nicht inzwischen 70 Prozent zur Wirtschaftsleistung beitragen, sähe es noch düsterer aus. Der Niedergang der alten Industrien ist keine plötzliche Entwicklung, er zeichnete sich lange ab. Die Landesregierung aber hält trotzdem an Stahl oder Braunkohle fest und unterstützt sie nach Kräften. Das bindet Ressourcen, die in Zukunftsbranchen besser aufgehoben wären. Der Strukturwandel in NRW ist noch lange keine Erfolgsgeschichte.
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