Düsseldorf (ots) - Wer gehofft hatte, unter der neuen Premierministerin werde alles halb so schlimm, hat sich getäuscht. Theresa May macht klar, dass sie den Austritt der Briten aus der EU mit aller Härte durchziehen will. Sie spricht von der Herrschaft des EU-Rechts - als sei die Union eine Diktatur. Das lässt Böses ahnen. Wenn May die Freizügigkeit der EU-Arbeitnehmer kippt, wird Brüssel den freien Handel stoppen. Die vier Freiheiten des Binnenmarktes (Waren, Personen, Dienstleistungen, Kapital) sind ganz zu haben oder gar nicht. Einen Brexit à la carte kann es nicht geben. Mag man den knappen Ausgang des Referendums noch für einen Unfall gehalten haben, ist nun klar: Die Konservativen meinen es ernst. Entsprechend stürzte das Pfund stärker ab als im Juni. Am Finanzmarkt weiß man: Die Leidtragenden des neuen Isolationismus werden die Briten selbst sein. Auf britische Waren werden Zölle fällig, das wird britische Jobs kosten. Schon jetzt drohen Banken mit Abwanderung aus London. 70 Jahre nach Churchills großer Europa-Rede setzen seine Nachfahren ihre Volkswirtschaft aus Gründen billiger Parteitaktik aufs Spiel.
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