Düsseldorf (ots) - Die Zahlen sind alarmierend. Laut NRW-Verfassungsschutz hatte jeder fünfte Islamist, der in den syrischen Bürgerkrieg oder nach Irak gezogen ist, zuvor Kontakt zu den in unschuldigem Weiß gekleideten Koranverteilern von "Lies". Davon berichtet auch die Mutter des 16-jährigen Yusuf, der sich bei den Salafisten radikalisiert hat und im April einen Sprengsatz auf ein Sikh-Gebäude in Essen geworfen haben soll. Der Landtag hat jetzt ein eindrucksvolles Zeichen der Entschlossenheit gesetzt, diesem lebensgefährlichen Treiben ein Ende zu setzen: Der Verein "Lies" soll verboten werden. Doch mehr als ein Appell an den dafür zuständigen Bundesinnenminister kann das nicht sein. Rechtlich sind dem Land die Hände gebunden, solange "Lies" kein konkretes strafrechtliches Handeln nachgewiesen werden kann. Wie der Innenminister auf den Düsseldorfer Appell reagiert, wird sich zeigen. Überhören sollte er ihn jedenfalls nicht, zumal ein energisches Vorgehen absolut nichts mit einer generellen Verunglimpfung des Islam zu tun hätte.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.