Cottbus (ots) - Warum nur? An der Fahrbahn ist nichts zu erkennen. Und trotzdem wird auf Tempo 80 oder 100 reduziert. An sechs Autobahnabschnitten zwischen der Lausitz und Berlin brauchen vor allem Pendler viel Geduld. Betonkrebs bremst sie aus. Über die vor 20 Jahren falsch verwendeten Sande in der Mischung zu lamentieren, die zu einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion führen und Risse verursachen, ist müßig. Es muss schnell repariert, erneuert werden. Doch da taucht Brandenburgs Problem wieder auf. Der Aderlass beim Landesbetrieb für Straßenwesen ist in den zurückliegenden Jahren auch an den Planern nicht spurlos vorbei gegangen. Zurzeit hat der Bund zwar Geld. Aber das Land hinkt mit Planungsleistungen so weit hinterher, dass es nicht an die Finanztöpfe kommt. Denn: Ohne Planungen kein Geld vom Bund. Damit kann niemand sagen, wann der jetzt zutage getretene Betonkrebs auf A 13 und A 15 beseitigt sein wird. Dabei ist die Misere in Potsdam nicht unbekannt. Immerhin musste das Infrastrukturministerium die Planungen für das zweite Bahngleis Lübbenau-Cottbus bereits extern vergeben. Doch eine Kursänderung ist nicht in Sicht. Mit dem neuen Landeshaushalt sollen weitere 41 Stellen im Landesbetrieb gestrichen werden.
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