
Aber das allein kann nicht der Grund für die Diskrepanz sein. Die Zahl der Organspender befand sich schon vor dem Skandal im freien Fall. Vielen fehlt das Gespräch, eine offene Debatte, eine Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Fragen stellen zu können. Ein Brief der Krankenkasse alle zwei Jahre mit einem Faltblatt und der Aufforderung, sich Gedanken über Organspenden zu machen, hilft da nicht weiter. Mehr beinhaltet die Entscheidungslösung nicht, die der Bundestag vor vier Jahren mit großem Eigenlob beschlossen hat, um die Heilungschancen Schwerkranker zu verbessern.
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