Düsseldorf (ots) - Beim heute beginnenden Parteitag der CSU ist mit einem doppelten Signal der Bayern zu rechnen. Selbstverständlich werden sie ihr traditionelles "Mia san mia" hochhalten, eine Leitkultur für Deutschland und eine gesetzliche Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr einfordern. Mit Blick auf das Wahljahr 2017 werden die Christsozialen zudem niedrigere Steuern und höhere Mütterrenten verlangen. Die zweite Botschaft aber muss lauten, dass die CSU auch nach dem Herbst 2017 in einer Union mit der Schwesterpartei CDU regieren will. Dementsprechend wird Seehofer zwar seine Position in der Flüchtlings- und Migrationspolitik noch einmal schärfen. Mit neuen Angriffen auf die Kanzlerin aber ist nicht zu rechnen. Es klingt absurd: Aber das wechselseitige Fernbleiben von Merkel und Seehofer bei den Parteitagen der Schwesterpartei ist Teil des Drehbuchs für eine neue Kanzlerkandidatur Merkels nach dem großen Zerwürfnis zwischen CDU und CSU. Die CSU muss und will sich ihrer selbst vergewissern, bevor sie Merkel wieder unterstützen kann.
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