Bielefeld (ots) - Die Nato ist mindestens so verunsichert wie die EU. Dass beide Organisationen praktisch ahnungslos vor den Andeutungen des künftigen US-Präsidenten stehen, hat die Institutionen erschüttert. Die USA wollen nicht länger die Hauptverantwortung für die Sicherheit Europas tragen, hatte Trump im Wahlkampf erklärt. Nun weiß noch niemand, was der neue Mann im Weißen Haus wirklich plant. Dabei zeichnet sich längst ab, dass es keineswegs nur ums Geld oder militärische Präsenz geht. Europa weiß seit langem, dass es mehr für seine Sicherheit tun muss. Doch bisher bremsten die Briten konsequent alle Versuche aus, die auf eine bessere Kooperation hinausgelaufen wären. Bei der Befehlsgewalt über die eigene Truppe, die Ausrüstung und das Kommando hörte der Wille zum europäischen Miteinander stets auf. Doch das kann sich die EU künftig ebenso wenig leisten wie die Nato. Die Präsenz im Osten als Warnzeichen Richtung Russland ist eine Aufgabe des Bündnisses. Aber bei zivilen Einsätzen in Afrika wie in Mali ist auch die EU gefragt. Und dafür braucht sie militärisches Schutzpersonal. Eine solche Ergänzung zur Nato ist sinnvoll.
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