Bielefeld (ots) - »Der Wind treibt uns alle an«, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel in seiner Videobotschaft für den Branchentreff in Bad Driburg. Damit meinte er Rot-Grün in Düsseldorf und die Windturbinenhersteller, vergaß aber die stattliche Zahl der empörten Bürger, die die wachsende Zahl von »Spargeln« auf die Barrikaden treibt. Dass wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien über unsere Stromrechnung mitbezahlen, dass große Ansammlungen von Windrädern die Landschaft nicht gerade verschönern, dass von ihnen Geräusche ausgehen, die manche als störend empfinden, dass es auf Karstböden Probleme mit der Standfestigkeit gibt und dass Greifvögel von Rotoren zerfetzt werden - all das gerät schnell in Vergessenheit, wenn wieder ein neues Rekordjahr beim Ausbau der Windenergie verkündet wird. Eines ist doch klar: Je mehr Windräder hinzukommen sollen, desto größer wird der Widerstand werden - siehe das Beispiel Borchen im Kreis Paderborn. Die Bürger müssen von Beginn an in Planungen einbezogen und gehört werden. Nur so wächst Akzeptanz. Manche Sorge mag irrational sein, aber sie ist nun mal da.
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