Düsseldorf (ots) - Die AOK Rheinland/Hamburg hat eine verdienstvolle Studie vorgelegt. Sie zeigt, dass die Volkskrankheit Diabetes bedrohlich zugenommen hat. Die Gesundheitspolitik ist gefordert, auf die neuen Zahlen, wonach jeder neunte Versicherte Zucker hat, zu reagieren. AOK-Chef Wältermann selbst macht eine ganze Reihe sinnvoller Vorschläge - mehr Transparenz auf den Etiketten der Lebensmittel, gesunde Ernährung in Kitas und Schulen, weg von der XXL-Kultur und vor allem viel Bewegung. Man könnte noch hinzufügen, dass die Hausärzte, die über große Autorität bei ihren Patienten verfügen, besonders die Menschen im Auge behalten sollen, die wegen ihrer Lebensweise anfällig für Diabetes sind. Eine staatliche Zuckersteuer, wie sie der Kassenchef ins Spiel bringt, passt da nicht hinein. Sie würde dem Staat lediglich Einnahmen verschaffen, aber Konsumenten kaum zu einer Änderung ihres Verhaltens veranlassen. Wer raucht oder trinkt, lässt sich auch nicht durch Tabak- oder Alkoholsteuern umstimmen. Die richtige Gesundheitsvorsorge ist eine Sache der Bildung. Nicht umsonst sind bildungsferne Schichten eher von Diabetes betroffen. Hier muss man deshalb zuerst ansetzen.
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