Düsseldorf (ots) - Diesel oder Benziner? Jahrzehntelang teilte sich die Nation bei dieser Glaubensfrage in unterschiedliche Lager auf, häufig zum Nachteil des Otto-Motors. Dieselfahrzeuge sind in Deutschland so beliebt wie in kaum einem anderen Land - auch nach dem VW-Abgasskandal halten viele Bundesbürger ihrem Turbodiesel die Treue. Aber wie es scheint, wurden sie dabei nicht nur in der Vergangenheit nach Strich und Faden belogen, ihnen droht das auch weiterhin. Da taucht von jenen Forschern, die einst den Skandal aufdeckten, eine neue Studie auf, wonach selbst ein moderner Diesel-Pkw mehr giftige Stickoxide ausstößt als die Zugmaschine eines Sattelschleppers. Und die Autoindustrie will trotzdem an der Linie festhalten, auch für die künftig endlich vorgeschriebenen Straßentests präparierte Prototypen zur Verfügung zu stellen. So verliert man auch das restliche Kundenvertrauen, und auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt würde erheblich an Rückhalt einbüßen, wenn er den Herstellern das durchgehen ließe. Stattdessen ist es an der Zeit, endlich mehr Transparenz in die ideologisch aufgeladene Diesel-Debatte zu bringen. Sonst dürfte 2017 tatsächlich den Anfang vom Ende dieser Technologie markieren.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.