Bielefeld (ots) - Günther Oettinger ist noch einmal davon gekommen. Die erwartete Kritik des Europäischen Parlaments fiel jedenfalls deutlich geringer aus, als es die scharfen Töne Anfang der Woche noch vermuten ließen. Darauf aber sollte sich der neue Haushalts- und Personalkommissar nicht ausruhen. Die Tatsache, dass Behördenchef Jean-Claude Juncker erst einmal nicht darüber nachdenken will, ob er dem für Fettnäpfchen prädestinierten Kommissar auch die Rolle des Vizepräsidenten zutraut, kommt einer Verwarnung gleich. Oettinger sollte sie ernst nehmen. In den kommenden Wochen und Monaten täte der Schwabe mit dem bisweilen etwas zu losen Mundwerk gut daran, nicht für neue Schlagzeilen zu sorgen - und stattdessen mit seiner Arbeit zu überzeugen. Dazu bekommt er nun die Chance. Der neue Haushaltskommissar muss allerdings darauf achten, dass er als europäischer Vertreter und nicht als deutscher spricht. Denn für Kritiker wäre es ein gefundenes Fressen, wenn es erscheint, als setze er die Politik von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf EU-Ebene um.
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