Düsseldorf (ots) - Sex ist das Natürlichste der Welt. Dennoch treibt das Thema immer noch vielen die Schamesröte ins Gesicht, wenn darüber gesprochen wird. Vieles wird nach wie vor zu Unrecht tabuisiert - wie zum Beispiel körperliche Nähe im Alter oder bei Menschen mit Behinderungen. Man schweigt das Thema lieber tot. Und wenn mal jemand die Debatte anstößt - wie in dieser Woche eine Grünen-Politikerin -, wird er von Kritikern schnell als weltfremd diffamiert. Dabei wäre ein öffentlicher Diskurs auch wegen des demografischen Wandels notwendig. Die Menschen werden immer älter - und ihre Bedürfnisse bleiben meist bestehen. Was ist, wenn man sich im Alter nach Nähe und Zärtlichkeit sehnt, man aber wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen nicht mehr selbst in der Lage ist, Sexualität auszuüben? Wenn man alleinstehend ist und dafür Hilfe braucht? Soll man sein Verlangen dann unterdrücken, nur weil es sich angeblich nicht ziemt? Das kann niemand wollen. Daher sollte man auch nicht sofort die Nase rümpfen, nur weil es Frauen gibt, die diesen Menschen ihre speziellen Dienste anbieten.
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