Düsseldorf (ots) - Immerhin eins hat die Premierministerin gezeigt: Eine Theresa Maybe, eine Miss Unentschlossen, ist sie nicht. Endlich hat sie ihre Position klar gemacht: Die Briten wollen einen harten Brexit. Damit hat May schon mal die Ansage der Europäer akzeptiert, die vor Rosenpicken warnen. Das ist konsequent. Wer wie die Briten die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ablehnt, kann auch nicht länger von der Freiheit für Waren und Dienstleistungen profitieren. Der Binnenmarkt ist nur ganz zu haben - oder gar nicht. Zugleich macht May klar, dass die Briten die EU, nicht aber Europa verlassen. Das ist mit Blick auf die Nato, aber auch für die wirtschaftliche Zusammenarbeit wichtig. Nun kann verhandelt werden. Für die Briten besteht dabei die Gefahr, dass ihre Wirtschaft und der Finanzplatz London am Ende viel mehr verlieren werden als der Rest Europas. Denn bei den nun nötigen Freihandelsabkommen muss Europa die britische Wirtschaft deutlich schlechter stellen als bisher. Sonst kommen noch andere EU-kritische Staaten auf den Geschmack und wollen ihren Austritt. Der Brexit muss den Briten wehtun.
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