Düsseldorf (ots) - Worüber debattiert dieser Landtag da eigentlich? Es ist doch völlig egal, ob der Begriff "No-Go-Areas" rechtsfreie Räume meint oder nur Angsträume, in denen niemand wohnen will. Klar ist: Die Bürger wollen beides nicht. Der Staat muss nicht nur objektive Sicherheit gewährleisten, die der NRW-Innenminister gerne mit Statistiken über rückläufige Kriminalität zu belegen versucht. Auch die gefühlte Sicherheit muss gewährleistet sein. Man muss überall im Land leben können, ohne sich bedroht zu fühlen. Wer Sicherheit so begreift, muss auch nicht mehr über Begriffe streiten. Klar ist aber auch: Die Polizei allein kann es nicht richten. Unsere Gesellschaft zerfällt in immer größere Einkommensunterschiede, immer mehr Ethnien, Lebensentwürfe und Weltanschauungen. Der viel beschworene "gesellschaftliche Konsens" ist kaum noch sichtbar. Die neue Unsicherheit ist auch ein Ergebnis dieser Atomisierung. Wir brauchen nicht nur mehr Polizei. Wir brauchen auch mehr Soziologen, Religionswissenschaftler und Sozialpädagogen, die uns helfen, die neue Komplexität zu verstehen.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.