Düsseldorf (ots) - Die kommenden Wahlkämpfe könnten historisch werden. Zeitenwende und ein Zerfall des westlichen Bündnisses. Oder eine Renaissance der liberalen, pluralistischen Gesellschaft. Viel hängt davon ab, ob die Politiker den Riss zwischen den Entrüsteten und den Etablierten kitten. Wer die Positionskämpfe von Union und SPD erlebt hat, muss Schlimmes befürchten. Ein SPD-Landesverband missbraucht die Präsidentenwahl für Wahlkampf. Der SPD-Kanzlerkandidat inszeniert sich als Rächer der steuerlich Enterbten, bot in seiner früheren Funktion Chefs von Steueroasen aber kaum Paroli. CDU-Politiker schreiben Dossiers gegen die Konkurrenz, vergleichen den Merkel-Herausforderer mit Trump und starten in der Twitter-Welt wüste Beschimpfungen der Koalitionäre. Sollen das Maßnahmen gegen Politikverdrossenheit und Elitenhass sein? Notwendig wäre ein fairer Wettstreit, der die Rituale des "Wir gegen die" ignoriert. Wenn Politiker auf die floskelhafte Eigenwerbung und die Gegnerschelte verzichten und auch mal Sätze wie "Darauf haben wir noch keine Antwort " oder "Wir haben Fehler gemacht" sagen, müssten sich die Spalter warm anziehen. Ein Comeback der politischen Eliten ist möglich. Gerade in Wahlkampfzeiten.
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