Düsseldorf (ots) - Globalisierung ist eine gute Sache. Wenn Hersteller ihre Produktion in Länder mit günstigeren Lohnkosten auslagern, profitieren alle Verbraucher. Und wenn der Wettbewerb funktioniert, wird es auch stets genug Anbieter geben. In der Autoindustrie beispielsweise sind (außer bei VW) keine grundlegenden Probleme bekannt, obwohl sie sehr arbeitsteilig produziert. Ganz anders sieht es in der Pharmaindustrie aus, wie Patienten (und Apotheker) derzeit erleben. Mal ist verschriebene Arznei nicht lieferbar, mal gibt es sie nicht in der nötigen Stärke, mal gibt es alternative Pillen, mal nicht, und die Behörden müssen rasch Regeln ändern, um Ersatz zuzulassen. Ein unhaltbarer Zustand, zumal es um kranke Menschen geht. Ursache der Misere sind die globalisierten Lieferketten, bei denen der Wettbewerb gerade nicht funktioniert. Wenn Pharmahersteller ihre Fertigung so organisieren, dass es weltweit nur noch einen oder zwei Hersteller für bestimmte Wirkstoffe gibt, arbeiten sie falsch. Wenn der Markt es nicht schafft, die Hersteller zu mehr Wettbewerb und Verlässlichkeit zu zwingen, muss der Gesetzgeber ran. Die Kassen anzuweisen, ihre Verträge mit mehr als einem Lieferanten zu schließen, kann nur ein erster Schritt sein.
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