Bielefeld (ots) - Die erste Oscar-Verleihung in der Ära Trump hat einige politische Signale gesendet. Alles andere hätte auch überrascht. In Hollywood ging es dabei aber nicht so brachial zu wie 2003, als Regisseur Michael Moore (»Bowling for Columbine«) den damaligen US-Präsidenten George W. Bush in seiner Dankesrede wüst angegriffen hatte. Als stärkstes Zeichen gegen Trumps Politik gilt der Oscar in der Kategorie Nebendarsteller. Mahershala Ali (»Moonlight«) ist Afroamerikaner - und der erste muslimische Schauspieler, der den Oscar gewonnen hat. Das ist in Zeiten von Trumps »Muslim Ban«, des Einreiseverbots für Menschen aus sieben muslimischen Ländern, als bewusstes Statement zu werten. Gleiches gilt für den Auslands-Oscar: Der iranische Regisseur Asghar Farhadi war der Verleihung ferngeblieben, sein Film »The Salesman« siegte trotzdem. Die Filmbranche hat ein Zeichen gesetzt und fühlt sich gut dabei. Ob die Signale im Weißen Haus ankommen? Trump wird sich in seinem Denken bestätigt fühlen, wenn ihn das liberale Hollywood kritisiert.
OTS: Westfalen-Blatt newsroom: http://www.presseportal.de/nr/66306 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt: Westfalen-Blatt Chef vom Dienst Nachrichten Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.