Bielefeld (ots) - Eine Notaufnahme heißt Notaufnahme, weil dort Notfälle aufgenommen werden. Man sollte diese Banalität manchem Patienten in Erinnerung rufen, wenn er am Mittwochnachmittag noch schnell ein Mittelchen gegen Erkältung verschrieben bekommen möchte oder vergessen hat, sich um eine Krankschreibung zu bemühen. Den Ansturm auf die Notaufnahmen haben zum großen Teil wir alle, die Patienten, zu verantworten. Weil es vermeintlich schneller geht als beim niedergelassenen Arzt und die Notaufnahme sowieso rund um die Uhr geöffnet hat. Dass es hier einer Steuerung bedarf, dürfte bei der anhaltenden Entwicklung unstrittig sein. Die ab nächsten Monat geltende Regelung zur Abklärungspauschale ist allerdings nicht das richtige Mittel zur Genesung. Minuten-Diagnosen bergen für Arzt und Patient ein großes Risiko mit möglicherweise rechtlich und medizinisch ungeahnten Folgen. Anstatt auf neue Regeln zu setzen, sollte jeder Patient bei sich selbst beginnen - und nur dann in die Notaufnahme gehen, wenn er tatsächlich auch ein Notfall ist.
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