Cottbus (ots) - 27 Jahre ist die Einheit Deutschlands bald alt, und dennoch sind die neuen Länder in mancher Hinsicht bis heute im Nachteil. Was hat sich der Osten alles anhören müssen: Die neuen Länder gelten bis heute als Hort von Problemen, wo das Demokratieverständnis ebenso wenig ausgeprägt sei wie die Dankbarkeit für die seit der Wende empfangenen Leistungen. Der Osten hat sich als Aufmarschgebiet von Rechtsextremen im Bewusstsein vieler Westdeutscher festgesetzt. Und dieses Bild wird, so scheint es, immer wieder bestätigt, man denke nur an Pegida und an den völkisch-vorgestrigen Ton, mit dem die AfD hier punktet. Es gibt aber auch echte Benachteiligung: Im Osten hat kein großes Unternehmen seine Heimat. Und von den Bundesbehörden und -gerichten ist nur ein kleiner Teil in den neuen Ländern angesiedelt worden. Dass noch mehr folgen sollen, zum Beispiel der Umzug neuer Strafsenate des Bundesgerichtshofs nach Leipzig, war 1992 ein auf lange Sicht angelegtes Versprechen. Dieses sollte nach einem Vierteljahrhundert auch eingehalten werden.
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