Düsseldorf (ots) - Etwas mehr Problembewusstsein und Empathie hätte die Kanzlerin vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss schon zeigen können. Dass durch Manipulationen der Motoren-Software von Dieselfahrzeugen die Gesundheit von Millionen Menschen gefährdet und der Umwelt massiv Schaden zugefügt wurde - wenigstens das hätte die frühere Umweltministerin einmal konstatieren können. Sie tat es nicht. Stattdessen erklärte sie, sie habe erst aus den Medien vom VW-Skandal erfahren. Jede andere Einlassung wäre ihr auch gar nicht möglich gewesen. Denn hätte sie es früher gewusst, wäre aus dem VW-Skandal eine Regierungskrise geworden, und Merkel hätte sie wohl nicht überstanden. Ihr Verkehrsminister habe außerdem alles richtig gemacht, sagte Merkel. Tatsächlich hat aber die Untersuchungskommission, die Dobrindt im eigenen Hause einrichtete, mehr verschleppt als aufgeklärt. Kein Wunder, in der Kommission saßen keine unabhängigen Leute. Keinen Veränderungsbedarf sieht Merkel auch bei den Behörden. Die Autoindustrie braucht sich vor dieser Kanzlerin nicht zu fürchten.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.