Düsseldorf (ots) - Es ist eine komplexe Aufgabe, der sich die Düsseldorfer Landtagsabgeordneten bei der Aufarbeitung des Falls Amri im Untersuchungsausschuss gegenübersehen. Allein, weil eine Vielzahl von Behörden involviert ist, die ein Interesse eint: die Verantwortung für das Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt möglichst weit von sich zu schieben. Ob Landeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundes-, Landesinnenminister oder Generalbundesanwalt, jeder meint, fast alles richtig gemacht zu haben. Umgekehrt findet jede Behörde leicht Unzulänglichkeiten bei den jeweils anderen. Jüngstes Beispiel ist der Aktenvermerk der NRW-Staatskanzlei, der die Generalbundesanwaltschaft unter Rechtfertigungsdruck setzt. Sollte tatsächlich mit Rücksicht auf einen V-Mann die Chance vergeben worden sein, Amri unschädlich zu machen, wäre das ein weiteres Glied in einer langen Kette von Behördenfehlern. Es ist ohne Alternative, jedem einzelnen akribisch nachzugehen. Für die Motivation, dies zu tun, kann der Wahlkampf sogar hilfreich sein.
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