Berlin (ots) - Corbyn und Macron verbindet bei aller programmatischer Unterschiedlichkeit eines: Sie verfügen über Glaubwürdigkeit, die härteste Währung der Politik. Wie verhält es sich damit bei Martin Schulz? Als er Anfang des Jahres die Führung der SPD übernommen hat, klang er ein wenig wie Jeremy Corbyn. Er inszenierte sich als Kämpfer für die Abgehängten und für die hart arbeitenden Menschen, er ging auf Distanz zu Schröders Agenda 2010 und er deutete auf einen Bündnispartner für eine solche Politik: Die Linke. Doch schon nach der enttäuschenden Saarland-Wahl zeigte sich, dass dahinter keine Überzeugung, sondern nur Taktik stand. Als die im ersten Anlauf nicht funktioniert hat, steuerte die Schulz-SPD flugs wieder um. Nun ist plötzlich die FDP ein Wunschpartner und die Vermögensteuer wieder Teufelszeug. Deshalb kritisieren Sozialdemokraten Beschlüsse des Linken-Parteitages vom Wochenende, die ganz auf der Linie von Corbyns Partei liegen, deren Erfolg sie wiederum bejubeln. Wer soll das nachvollziehen?
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