Düsseldorf (ots) - Bislang war Köln die Stadt der Raser. Jetzt hat auch Mönchengladbach traurigen Ruhm erlangt als Austragungsort illegaler Autorennen. Der Tod eines unbeteiligten Fußgängers hat die Debatte um schärfere Gesetze neu entfacht. Noch vor der Bundestagswahl soll jetzt beschlossen werden, was im Vorjahr bereits als NRW-Initiative angestoßen wurde. Allein die Teilnahme an illegalen Autorennen, bislang als Ordnungswidrigkeit nur mit einem Bußgeld von 400 Euro belegt, soll endlich mit Haft bestraft werden: Zwei Jahre fürs Mitmachen, bis zu zehn Jahre bei schwerwiegenden Folgen wie Tod oder schweren Verletzungen. Das Gesetz hilft zudem, nachvollziehbare Strafen zu verhängen, Schuld und Sühne zu gewichten. Denn die Gerichte urteilen extrem unterschiedlich. In Köln wurden zwei Raser, die den Tod einer jungen Radfahrerin verursachten, zu Bewährungsstrafen verurteilt. In Berlin entschied sich ein Gericht in einem spektakulären Fall zu lebenslanger Haft wegen Mordes. Das Anti-Raser-Gesetz ist überfällig. Es muss schnell verabschiedet werden, damit Polizei und Justiz besser gegen illegale Autorennen vorgehen können.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.