Düsseldorf (ots) - SPD-Kanzlerkandidat Schulz muss in die Offensive kommen. Das ist ihm mit der Vorstellung des "Zukunftsplans für Deutschland" noch nicht voll zufriedenstellend gelungen. Immerhin war seine 50-Minuten-Rede gestern klar besser als seine Parteitagsrede in Dortmund. Schulz präsentierte sich kämpferischer und konzentrierter. Vor allem in der Europapolitik kann der frühere EU-Parlamentspräsident mit Leidenschaft und manchen Argumenten überzeugen. Schulz machte klar, dass Deutschland mehr Geld für die EU bereitstellen muss, wenn sie nicht auseinanderbrechen solle. Doch ob er die Bürger damit gewinnt, ist fraglich. Entschieden wird die Wahl in Deutschland, nicht anderswo. Auch vielen Deutschen ist der EU-Erhalt zwar wichtig, doch über die Botschaft "mehr Geld für Europa" dürften sie nicht begeistert sein. Hinzu kommt, dass der SPD-Plan eine schwindelerregende Fülle weiterer "Offensiven" vorsieht, die der Steuerzahler ebenfalls zu schultern hätte. Allein das "Chancenkonto" für Weiterbildung würde bei 44 Millionen Erwerbstätigen rechnerisch mehr als 200 Milliarden Euro kosten. Die SPD macht es der Konkurrenz zu einfach: Der schöne "Zukunftsplan" lässt sich als unfinanzierbar argumentativ schnell beerdigen.
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