Düsseldorf (ots) - Donald Trump hatte die Chance, Klartext zu reden. Er hätte sagen müssen, was unbedingt gesagt werden musste: Dass es weiße Überlegenheitsfanatiker waren, die den Streit um Bürgerkriegsdenkmäler ausnutzten, um Gewalt zu provozieren. Dass es sich bei dem tödlichen Anschlag im Zentrum von Charlottesville um die Terrortat eines weißen Rassisten handelte. Stattdessen begnügte er sich damit, "vielen Seiten" die Schuld in die Schuhe zu schieben. Er laviert, verharmlost und vernebelt, mit derart trivialen Worten, dass es eines amerikanischen Präsidenten nicht würdig ist. Es ginge zu weit, ihn direkt verantwortlich zu machen für das blutige Chaos in Charlottesville. Doch die Prediger des Hasses sehen in ihm einen Präsidenten, der sie im Aufwind segeln lässt. Der Wahlkämpfer Trump hat sich nie die Mühe gemacht, eindeutig auf Distanz zu den Rechtsextremen zu gehen. Bis heute tut er sich schwer damit, sich von ihnen abzugrenzen. Das aber wäre dringend geboten. Zum einen aus moralischen Gründen. Zum anderen, um die Gräben in den USA nicht noch weiter aufzureißen.
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