Düsseldorf (ots) - Dass Ankara den Spieß umdrehen und vor Reisen in die Bundesrepublik warnen würde, war zu erwarten. Unwahrscheinlich indes, dass sich Türken abhalten lassen, Angehörige oder Freunde in Deutschland zu besuchen. Sie wissen: Dort lebt man weitgehend in Frieden, Freiheit und Sicherheit. Und während Hoteliers an der türkischen Riviera das Ausbleiben deutscher Touristen umtreibt, dürften sich die Sorgen etwa an der Ostsee vor einbrechenden Buchungen von jenseits des Bosporus in Grenzen halten. Die Hinweise des Auswärtigen Amtes auf das Risiko, in der Türkei willkürlich verhaftet zu werden, sind berechtigt. Das Land liefert dafür fleißig Belege. Ankara mag auf der anderen Seite einen rüden Ton gegenüber Ausländern im deutschen Wahlkampf beklagen. Er ist freilich zu einem gewissen Teil durch die Meinungsfreiheit gedeckt - die es in der Türkei nicht mehr gibt. Doch hierzulande wacht der Rechtsstaat auch darüber, wann Schärfe strafrechtlich relevant wird. So belegt diese Retourkutsche im wahrsten Sinne des Wortes, dass sich die Türkei im Rückwärtsgang befindet. Von Europa bewegt sie sich immer weiter weg.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.