Düsseldorf (ots) - Dass die neue Landesregierung die Zahl der Polizisten in NRW erhöht hat, ist noch keine politische Leistung. Zum einen hatte die Vorgängerregierung dasselbe vor, so dass diese Maßnahme politisch völlig unumstritten ist. Zum anderen hat NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) bis heute nicht verraten, welche Sparmaßnahmen dem zusätzlichen Personal gegenüberstehen sollen. Bislang werden die zusätzlichen Polizisten ausschließlich mit neuen Schulden bezahlt, und Schulden machen kann jeder. Politisch spannend sind hingegen die ersten Andeutungen des neuen Innenministers in Richtung Aufgabenkritik: Offenbar prüft Herbert Reul die Verlagerung von Polizei-Zuständigkeiten an die Ordnungsämter. Das ist gut. Der Aufgabenkatalog der Polizei ist über die Jahrzehnte immer größer geworden. Allein mit der Terrorbekämpfung kam zuletzt eine ganze Flut von neuen Pflichten hinzu. Deshalb muss die Polizei umgekehrt Bagatellaufgaben wie die Protokollierung von leichten Unfällen oder die Begleitung von Schwertransporten abgeben dürfen.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.