
Doch der begrüßenswerte Wille zur Verständigung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich jahrhundertealte Barrieren so schnell nicht einreißen lassen. Ökumene-Begeisterten kann man nur empfehlen, die sprichwörtliche Kirche im Dorf zu lassen. Den Wandel bremsen dürften nicht nur nach wie vor bestehende Gegensätze in der Glaubensauslegung. Viel Fantasie muss auch aufwenden, wer sich eine Anpassung der unterschiedlichen Organisationsformen vorstellen will. Die Zeichen der Zeit aber sind erkannt. Wie auch anders angesichts schwindender Mitgliederzahlen in beiden Kirchen. Gegen diesen Trend hilft wohl nur Einigkeit.
OTS: Westdeutsche Allgemeine Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/55903 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 - 804 6519 zentralredaktion@waz.de
© 2017 news aktuell