Hagen (ots) - Es könnte alles noch viel schlimmer sein: Wenn in der Vergangenheit nicht zahllose Sponsoren, Bürgerinitiativen und die Aktiven selbst Milliarden in die Sportstätten investiert hätten, würden die Hallen und Stadien hierzulande ein noch jämmerlicheres Bild abgeben. Es gab Zeiten, da schien es, als habe sich der Staat komplett aus der Finanzierung und Instandhaltung der Anlagen herausgehalten, weil er selbst so marode war wie so manche Turnhalle im Sauerland. Jetzt sprudeln die Steuereinnahmen, aber der Investitionsstau hat ein so großes Ausmaß erreicht, dass es wiederum Jahre dauern wird, ihn aufzulösen. Ausbaden müssen das die Kommunen, denn sie ächzen weiter unter den Schulden. Die Planer in den Städten und in den Ministerien haben noch vor zwei, drei Jahren mit einem Rückgang der Schüler- und Einwohnerzahlen kalkuliert. Also haben sie Sporthallen abreißen lassen oder dem Verfall geopfert. Jetzt stellen die Tatsachen andere Forderungen: Wir werden wieder mehr. Die soziale Funktion und der gesamtgesellschaftliche Nutzen des Sports können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die neue Landesregierung hat im Koalitionsvertrag versprochen, die Sportinfrastruktur zu erhalten. Viel Zeit sollte sie sich mit entsprechenden Maßnahmen nicht mehr lassen.
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