Düsseldorf (ots) - Die Mitarbeiter der insolventen Fluglinie Air Berlin haben schwere Zeiten hinter sich. Verständlich, dass viele emotional mitgenommen sind; verständlich sogar, dass Piloten nach monatelangem Arbeiten in psychischer Anspannung den Wunsch verspüren, den letzten Langstreckenflug ihrer Airline mit einem besonders spektakulären Flugmanöver abzuschließen. Inakzeptabel ist es jedoch, wenn sie diesem Wunsch nachgeben, mit Passagieren an Bord im Landeanflug durchstarten und eine "Ehrenrunde" über einer Großstadt drehen. Der Beruf des Piloten ist mit sehr viel Verantwortung verbunden, die Ausbildung aus gutem Grund lang, anspruchsvoll und teuer. In Tarifverhandlungen wird oft darauf hingewiesen. Wieder und wieder müssen Flugschüler penibel vorgeschriebene Prozeduren für Starts und Landungen üben, im Simulator und in der Luft. Sie sollen lernen, in kritischen Situationen ihre Gefühle zu beherrschen, ruhig und routiniert zu reagieren. Von diesen Standardverfahren grundlos abzuweichen, ist immer fahrlässig. Es in einer aufgewühlten Stimmung zu tun, ist idiotisch.
www.rp-online.de
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/nr/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.