Hagen (ots) - Horst Seehofer ist nicht CSU-Vorsitzender geworden und geblieben, weil die Parteimitglieder ihn für einen netten Mann halten, sondern weil man sich von ihm Wahlerfolge versprach. Erwartet man sich von einem anderen mehr, wird man den an die Spitze setzen - selbst, wenn es sich dabei um Markus Söder handelt, einen der intrigantesten und prinzipienlosesten Politiker, den die Bundesrepublik hervorgebracht hat. Da ist die Partei ganz pragmatisch. Doch bringt ein Söder nicht nur die Parteijugend zum Jubeln, sondern auch mehr Prozente? Da zweifeln viele. Deshalb gibt es noch keinen Aufstand gegen Seehofer. Der will zunächst in Berlin sondieren. Und dann eventuell verhandeln. Das bringt Zeit. Allerdings ist das von der CSU geforderte Umsteuern nach rechts im Bund mit FDP und Grünen nicht zu erwarten. Sollte man also Jamaika scheitern lassen zugunsten der Landtagswahl 2018? Wenig erfolgversprechend: Die AfD hat auch in Bayern nicht deshalb Stimmen gewonnen, weil die CSU zu mittig oder links ist, sondern weil sie sich zu wenig um die realen Probleme in den Dörfern und Kleinstädten gekümmert hat. Eine weitere Beschäftigung der Partei mit sich selbst kommt dort gewiss nicht gut an. Doch so wird es zunächst bleiben. Und die Umfragewerte sinken weiter.
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