
Dass Peter Stöger auch nach nur zwei Punkten aus elf Bundesligaspielen noch im Amt ist, erklärt Spinner mit der "starken Einheit" von Mannschaft und Trainer. Die harmonische Stimmung im Team sei trotz der schwierigen Situation beim Tabellen-Letzten kein Grund, einen Impuls zu setzen. "Das ist die konservative Ansicht, dass Spieler ihren Trainer fürchten müssen, weil sie sonst faul werden. Ich habe dazu eine andere Ansicht. Wenn der Trainer keinen Kontakt mehr zur Mannschaft hat, dann muss man sich trennen. Unser Trainer hat Kontakt und Autorität - warum sollten wir uns trennen, solange das so ist?"
Er selbst fühlt sich weiterhin motiviert, obgleich er im Jahr 2012 eigentlich nur für anderthalb Jahre Präsident sein wollte. Ans Aufgeben denke er nicht. "Jetzt hinzuschmeißen, das kommt nicht in Frage. Ich hätte mir vorstellen können, im Erfolg zu gehen. Aber in der Krise abzuhauen - das kommt in meiner DNA nicht vor."
Die Stadionfrage spiele im Tagesgeschäft zunächst keine Rolle mehr. "Die Analysen zum Stadion gehen natürlich weiter, wir können doch unsere langfristige Arbeit nicht ruhen lassen, wenn der Tabellenstand nicht passt. Wir stehen im Austausch mit der Oberbürgermeisterin, denn wir wollen eine gemeinsame Lösung finden. Wir haben nie gesagt, dass wir aus Müngersdorf wegwollen. Wir haben auch nie gesagt, dass wir unbedingt ein neues Stadion bauen wollen. Aber wir müssen die Möglichkeiten ausloten."
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