Düsseldorf (ots) - Der Fußball-Weltverband (Fifa) führt in der eigenen Wahrnehmung einen harten Kampf gegen Doping. Null Toleranz gelte in dieser Hinsicht, versichert Präsident Gianni Infantino. Doch wie passt in diese Null-Toleranz-Politik ein WM-Chef-Organisator, den das Internationale Olympische Komitee (IOC) soeben auf Lebenszeit von allen Spielen ausgeschlossen hat, weil er als Hauptfigur im russischen Dopingskandal gilt? Die Fifa sagt: Er passt problemlos, der Witali Mutko. Es ist eine Reaktion, die fassungslos machen müsste, aber offenbar gar nicht so viele fassungslos macht. Denn die Empörung der Öffentlichkeit über diese Vogel-Strauß-Haltung hält sich in Grenzen. Volkes Meinung von Sportfunktionären im Allgemeinen und Fifa-Funktionären im Speziellen ist anscheinend längst so schlecht, dass kaum noch jemand ethisch motiviertes Handeln an dieser Stelle erwartet hätte. Das wiederum sollte ein Alarmsignal sein. Aber Alarmsignale kann nur der wahrnehmen, den interessiert, was andere von ihm denken. Und das interessiert nun wirklich nicht.
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