Düsseldorf (ots) - Die Gewerkschaft IG Metall boykottiert ihre Teilnahme am NRW-Stahlgipfel der Landesregierung. Und FDP-Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart kontert, indem er das Treffen nun seinerseits absagt und nur noch als Arbeitsgespräch verstanden wissen will. Ein unwürdiges Hickhack angesichts des drohenden Wegfalls mehrerer Tausend Industriearbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. Wenn Thyssenkrupp und Siemens, General Electric und Goodrich Control Systems ihre Pläne wahr machen, fallen schon in Kürze über 3000 Stellen in der nordrhein-westfälischen Industrie weg. Das sollte für beide Parteien Grund genug sein, schnellstmöglich wieder miteinander, aber auch mit den Unternehmensführungen ins Gespräch zu kommen. Soll der Strukturwandel gelingen, ist Expertise von jeder Seite gefragt. Mit schädlicher Industriepolitik hat solch ein Austausch wenig zu tun. Gut, dass Gewerkschaft und Landesregierung sich trotz des Streits um den Stahlgipfel ein Hintertürchen für künftige Gespräche offenhalten.
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