Bielefeld (ots) - Angela Merkel ist bekanntermaßen eine ziemlich schlechte Schauspielerin. Man sieht ihr an, wenn ihr etwas nicht passt oder wenn sie gute Laune hat. So neutral und sachlich sie meistens wirkt: Es gibt Momente, in denen ihr Befinden aus ihrem Gesicht ablesbar ist. Ob bei Donald Trump im Weißen Haus oder bei Horst Seehofer auf dem CSU-Parteitag. Doch das ist alles nichts im Vergleich zum Breitscheidplatz. Gestern konnte man sehen, wie sehr die Kanzlerin mit sich und der Situation zu tun hatte. Hochgezogene Schultern, traurige Augen. Das ist menschlich. Und gestern war Merkel ganz Mensch: angefasst und angreifbar. Mancher mag denken: endlich Gefühle der angeblich so gefühllosen Physikerin der Macht. Was wird in den Geschichtsbüchern über die Ära Merkel stehen? Viel spricht dafür, dass ihr erfolgreiches Management während der Finanzmarktkrise weniger ins Gewicht fallen wird als die Folgen ihrer Flüchtlingspolitik für Deutschland und Europa. Eine der Folgen war der islamistische Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin.
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