Düsseldorf (ots) - In ihren zwölf Amtsjahren stand die Kanzlerin noch nie so machtlos da wie derzeit. Gleichwohl gelingt es ihren Gegnern nicht, sie ernsthaft ins Wanken zu bringen. Sie sind zu schwach, zu wenig einig, zu wenig planvoll. Hier eine Boshaftigkeit eines FDP-Vize-Chefs, dort der Versuch eines ausrangierten SPD-Chefs, Bedingungen für eine nächste Regierung zu diktieren, dazu die bekannte Fundamentalkritik von Linken und AfD. Merkel muss sich über die Startlinie einer neuen Regierung schleppen. Dennoch ist kein politischer Gegner und kein kritischer Parteigänger schneller als sie. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass es bis Ostern tatsächlich ein neues Regierungsbündnis aus Union und SPD gibt. Vermutlich nach zwei Jahren wird die SPD einen guten Grund finden, aus der Regierung auszusteigen. Wenn Merkel daran gelegen ist, nicht eines Tages vom Hof gejagt zu werden, sollte sie die Zeit nutzen, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin aufzubauen. Ansonsten machen das andere.
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