Düsseldorf (ots) - Für Stromkunden bringt der Jahreswechsel nichts Gutes. Dabei gibt es beste Voraussetzungen für sinkende Preise: Viele Anbieter können den Strom günstiger beschaffen, erst jetzt schlägt der Absturz der Großhandelspreise aus Vorjahren so richtig durch. Und anders als sonst fallen sogar einige staatliche Umlagen wie die zur Förderung des Ökostroms. Doch viele Versorger geben weder ihre sinkenden Beschaffungskosten noch die sinkenden Abgaben an die Kunden weiter. Lieber stecken sie das Geld ein, um ihre Gewinnmargen zu sichern. Das gilt auch für die RWE-Tochter Innogy, die zu den teuren Anbietern im Land zählt. Hier zahlt der wechselfaule deutsche Kunde schon seit Jahren das Fehlen eines alternativen Geschäftsmodells. Nach der Trennung von Peter Terium wird sich hoffentlich auch das ändern. Zugleich sind an hohen Rechnungen viele Stromkunden auch selbst schuld. 58 Prozent haben noch nie ihren Versorger gewechselt, viele sind sogar noch im besonders teuren Grundtarif. Die Liberalisierung des Strommarktes hilft nichts, wenn Verbraucher den Wettbewerb nicht nutzen.
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