Düsseldorf (ots) - SPD und Grüne waren die großen Verlierer der Landtagswahl. Ihre desaströsen Wahlergebnisse zwingen die beiden ehemaligen Regierungsparteien zu umfassenden Reformen. Die SPD tauschte ihren Landeschef aus: Bauminister Michael Groschek punktet als guter Redner, Sympathie-Träger und Motivator. Ansonsten blieb bei den Genossen aber fast alles beim Alten. Die Grünen sind wesentlich weiter: eine neue Fraktionsspitze, in Kürze ein neues Duo an der Parteispitze, eine neue Parteisatzung inklusive radikaler Schrumpfkur des Vorstandes und ein neues inhaltliches Konzept, das den Fokus auf nur noch vier Kernthemen legt. Dieses Paket hält, was die Grünen nach ihrer Wahlniederlage als "Neuanfang" versprochen haben. Überraschend ist, wie geschickt die bislang eher blasse Landesparteichefin Mona Neubaur hinter den Kulissen die Reformstrippen zieht. Die Fraktion im Landtag wirkt hingegen noch etwas unsortiert. Ihre Krise haben die Grünen noch nicht überwunden. Aber immerhin: Bei ihrer Reform machen sie deutlich mehr Tempo als die SPD.
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