Bielefeld (ots) - Über das eigene hinaus anderen Menschen Leben geben: Hochachtung allen, die so stark sind, sich dafür zu entscheiden, die ihren Spenderausweis dann stets ausgefüllt dabei oder so platziert haben, dass er, wenn es darauf ankommt, im Sinne des Inhabers eingesetzt werden kann. Respekt aber auch allen, die für sich zu einer anderen Entscheidung kommen. Auch diese lässt sich auf dem Spenderausweis dokumentieren. Hinterbliebenen am Sterbebett in der Intensivstation erspart das die belastende Frage, ob der Mutter, dem Vater, dem Kind ein Organ entnommen werden darf, bevor die Maschine abgeschaltet wird. Hinter dem Mangel an Spenderorganen steht nicht, dass einige Menschen sie für sich ablehnen. Sondern vielmehr, dass zu viele sich nicht mit dem Thema befassen, Unklarheiten in Patientenverfügungen die Organspende rechtlich problematisch machen oder auch der Aufwand, ein Organ zu entnehmen, für viele Kliniken schlicht »unrentabel« ist. Ob es an Organspenden wirklich mangelt, zeigt sich erst, wenn unser Medizinsystem die zu nutzen weiß, die ihm angeboten werden.
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