Düsseldorf (ots) - Heimspiele sehen anders aus, freundlicher und vor allem leichter. Doch für diesen Papst scheint es Heimspiele im herkömmlichen Sinn ohnehin nicht zu geben: Seine 22 Auslandsreisen sind nie Jubelfahrten gewesen. Der Papst ist lieber da, wo es wehtut: Wo die Armut herrscht und die Hoffnungslosigkeit, wo Staaten korrupt und Flüchtlinge kaum mehr als Treibgut sind. Und so warten auf Franziskus jetzt auch in Peru und Chile mehr Herausforderungen als Bestätigungen. In Südamerika trifft er Vertreter der unterdrückten eingeborenen Bevölkerung, Migranten, Opfer der Diktatur. Und er wird das Ausmaß der Umweltzerstörung in Augenschein nehmen - für ihn ein zentraler Punkt. Seine erste Enzyklika, "Laudato si", widmete sich ökologischen Problemen; und Amazonas-Bischof Erwin Kräutler soll dazu etliche Stichworte geliefert haben. Die Zukunft der Kirche entscheidet sich nicht am Amazonas. Doch dieses zunehmend ausgebeutete Paradies wird zum Gradmesser für die Glaubwürdigkeit einer Kirche, der die Bewahrung der Schöpfung Kernauftrag ist. Ohne Rücksicht auf Zustimmung.
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