Düsseldorf (ots) - Der Brexit ist für die Beziehung zwischen der EU und Großbritannien so etwas wie das Beziehungs-Aus in einer alten Ehe. Man verspricht sich eine gütliche Scheidung mit Gütertrennung, aber dann laufen die Dinge doch auf einen hässlichen Rosenkrieg zu, von dem nur die Anwälte profitieren. In solch einer Phase streckt dann manchmal einer der beiden Partner die Hand aus und bietet an: Schwamm drüber! So muss man wohl das Angebot der EU-Spitze an die britische Regierung verstehen, sich das mit dem Brexit doch noch mal zu überlegen. Und sei es nur der Kinder wegen. Es wäre eine Überlegung wert, auch wenn die Austrittsbefürworter auf der Insel jeden zum Volksverräter stempeln, der sich dem angeblichen Brexit-Konsens widersetzt. In Wirklichkeit war die Hälfte der Briten nie dafür, die EU zu verlassen, und viele Brexit-Fans haben möglicherweise nur dafür gestimmt, weil man ihnen das Blaue vom Himmel versprochen hat. Diese schwerwiegende Entscheidung nochmals zu überprüfen, wäre kein Anschlag auf die Demokratie. Es wäre ein Beweis für demokratische Reife.
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