Düsseldorf (ots) - Die strategische Partnerschaft mit der Türkei als Brückenkopf zur islamischen Welt, als Regionalmacht im Nahen Osten und auch als Heimatnation von Millionen türkischstämmiger Deutscher ist unverzichtbar. Nur leider macht Präsident Erdogan es einem nicht leicht. Sein Einmarsch im Norden Syriens widerspricht den Nato-Prinzipien der Selbstverteidigung und ist inhaltlich kaum zu begründen. Wenn es der Türkei lediglich um die Abwehr einer angeblichen Gefahr aus Syrien ginge, könnte sie die Grenze absichern, wie es die USA vorschlagen. Doch offenbar will Erdogan die Kurden aus Nordsyrien vertreiben und eigene Territorien besetzen. Damit brüskiert die Türkei den kurdischen Partner USA, wahrscheinlich mit Unterstützung Russlands. Eine Befriedung der Lage in Syrien sieht wohl anders aus. Dass Erdogan sein Vorgehen als Anti-Terror-Maßnahme bezeichnet, ist verlogen, bekämpft er doch genau jene Kurden, die den IS bekämpfen. Fragen nach der zukünftigen Nato-Mitgliedschaft der Türkei sind schmerzhaft, aber leider wohl auch berechtigt.
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