Hagen (ots) - Das ist eine gute Nachricht: Die Deutsche Bahn stellt ein. 19 000 Beschäftigte sollen in diesem Jahr bei der Bahn anheuern, deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Dabei steigt die Mitarbeiterzahl seit einem Jahrzehnt wieder - und das nicht mehr nur im Ausland. Die Bahn wächst wieder, wenn auch nicht in allen Bereichen (Güterverkehr, Nachtzüge!), und dafür wie auch für Aufgaben wie der Digitalisierung des Streckennetzes benötigt sie mehr Mitarbeiter. Die Zeiten des bedingungslosen Abbaus im Zuge des angestrebten Börsengangs sind vorbei. Problem: das Personal muss erst gewonnen werden. Das Image der Staatskonzerns als Arbeitgeber ist nicht ohne Macken, der Arbeitsmarkt zunehmend leer gefegt. Hohe Ansprüche erschweren die Mitarbeitersuche. Der Personalaufbau ist aber nicht nur dem Wachstum geschuldet, er ist auch Folge eines Mangels. Es fehlt an Lokführern, schon seit Jahren. Dass selbst der einstige Monopolist Zugausfälle wie zuletzt im Sauerlandnetz nicht vermeiden konnte, ist skandalös. Zu lange hat man das Problem offenbar nicht ernst genommen, gehofft, das es schon irgendwie reicht. Tut es aber nicht. Jetzt ist die Not groß. Und die Versuchung, das Problem mittels Schnell-Ausbildungen zu beheben. Das aber darf nicht die Lösung sein.
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