Düsseldorf (ots) - Man kann sich Wahlvolk-wirksam wie Martin Schulz darüber aufregen, dass in Bankfilialen Tausende Jobs verloren gehen und andere im Unternehmen horrende Sonderzahlungen einstecken. Das ist aber nur ein Punkt der Diskussion. Natürlich haben die gleichen Investmentbanker, die bei Nichtzahlung von Boni reflexartig mit Abwanderung drohen, Banken mit ihren Geschäften auch schon Milliardenlasten eingebrockt und damit das Erscheinungsbild der Branche schwer beschädigt. Deshalb verträgt das Image der Deutschen Bank nach drei Verlusten in Folge keine Milliardenboni. Es gibt aber noch einen Punkt: Wer besondere Leistungen erbringt, darf dafür belohnt werden, und zwar in dem Maß, wie das Firmen-Eigner und/oder Führungskräfte für sinnvoll erachten. Das Problem: Zu oft kassieren Beschäftigte hohe Boni, für die sie extreme Risiken mit teils hohen Folgeschäden eingehen. Deshalb muss langfristiger Erfolg viel stärker ein Kriterium sein für Sonderzahlungen. Und nur für Klasseleistungen darf es sie geben. Alles andere verstärkt nur das Misstrauen in die Banker.
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