Berlin (ots) - Der Stoßseufzer von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagt alles über Europas Dilemma: "Wir waren lange Zeit nicht weltpolitikfähig. Die Umstände bringen es mit sich, dass wir uns um Weltpolitikfähigkeit bemühen müssen." Die "Umstände" sind vielfältig: Da ist zum einen der Rückzug Amerikas als Ordnungsmacht. Hinzu kommt, dass neue weltpolitische Spieler in die Lücke stoßen, die Amerika hinterlässt. Russland mit seiner von Oligarchen durchzogenen Vetternwirtschaft ist das Gegenteil von dem, was die EU auf der Basis westlicher Wert propagiert. Auch China bietet keinen Hoffnungsanker. Vor diesem Hintergrund sind die Rufe nach einem stärkeren Europa berechtigt. Das Problem besteht nur darin, dass alle Appelle reinem Wunschdenken entspringen. In Wahrheit ist die EU tief gespalten.
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