Düsseldorf (ots) - Im Kulturkampf der Union hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet eindeutig positioniert. Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hat er einen Frontalangriff auf die Konservativen in seiner Partei gestartet. Die fühlen sich durch die von Parteichefin Merkel initiierte Öffnung der CDU nach links im Stich gelassen und fordern ihren Teil des Markenkerns der Union ein. Ihnen erteilte Laschet eine klare Absage. Inhaltlich ist es nicht falsch, was der NRW-Politiker sagt. Denn das Christliche ist die entscheidende Klammer der Unionsparteien. Doch die CDU verstand sich immer auch als Heimat der Konservativen, vertreten durch Werte wie Patriotismus, Familie und Tradition. Sie kampflos an die demokratisch unzuverlässige AfD abzugeben, wäre ein schwerer Fehler. Ein Hilfeangebot an Flüchtlinge ist durchaus zu verbinden mit der Erwartung, dass sich die Menschen, die hier eine neue Heimat finden, an Kultur und Gewohnheiten des Gastlands anpassen. Das ist moderner Konservatismus, den ein Jens Spahn vertritt. Davon sollte sich Laschet nicht verabschieden.
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