Berlin (ots) - Die Ironie will es, dass ausgerechnet der deutsche Film, der vorab so unisono die Berlinale kritisierte, das Festival in diesem Jahr gerettet hat. Vier deutsche Beiträge im Wettbewerb, das ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, wurde moniert. Das sah so aus, als hätte der Festivalchef sonst gar nichts anderes mehr bekommen. Aber tatsächlich waren sie mit die stärksten Beiträge in diesem insgesamt doch eher durchschnittlichen Programm. Dieter Kosslick hat mit seiner 17. Berlinale schon bewiesen, dass er es noch kann. Seine Kritiker dürfen sich aber auch bestätigt fühlen. Noch eine Berlinale wird der 69-Jährige leiten, bevor sein Vertrag ausläuft. Er ist dann das, was man im Amerikanischen eine "lame duck" nennt. Er wird dann aber wohl eine Carte Blanche ausspielen können. Die Debatte über seine Nachfolge, man hat sie während des Festivals hintangestellt. Ab morgen wird sie wohl wieder geführt werden. Denn schon im Sommer soll über die Nachfolge entschieden werden.
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